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Gunvor Deutschland

TÜV-Revision der Petroplus-Raffinerie Ingolstadt erfolgreich beendet

Höchstleistung bei Koordination und Logistik

Die Petroplus-Raffinerie Ingolstadt wird ab diesem Wochenende die Anlagen wieder in Betrieb nehmen, nachdem die Überholung und Generalinspektion der Raffinerie-Anlagen beendet ist. Die Inbetriebnahme dauert etwa eine Woche. Die Anlagen wurden gereinigt, gewartet, erneuert und von Sachverständigen geprüft. Damit wurde die Petroplus Raffinerie Ingolstadt für die kommende Laufzeitperiode modernisiert und „fit“ gemacht.

In den Spitzenzeiten waren etwa 2.000 Mitarbeiter von rund 100 Partnerfirmen in der Raffinerie tätig. Mehr als drei Dutzend Kräne waren im Einsatz, darunter auch einer der größten Kräne Europas mit einer Größe von 115 Metern. Er ist ausgelegt für Lasten von bis zu 1.260 Tonnen.

Erfolgreich durchgeführte Projekte

Eines der wichtigsten Projekte innerhalb der TÜV-Revision, dem so genannten „Turnaround“, war der Umbau der katalytischen Crackanlage. Mit der Einbindung von 4 Hochleistungswärmetauschern vollendete die Raffinerie die Bauarbeiten für das Fernwärmeprojekt, einem der wichtigsten Umweltprojekte in Bayern. Neue Behälter und Destillationstürme sind ein Zeichen für die technische Modernisierung der Raffinerie.

Arbeitssicherheit

Unser Motto lautet „Mit Sicherheit Null Unfall“. Alle auf dem Raffineriegelände tätigen Personen haben eine Stillstand-spezifische Sicherheitsschulung erhalten, deren Erfolg auch geprüft wurde. Während der Großrevision fanden regelmäßige Begehungen statt, in denen das Sicherheitsverhalten kontrolliert und bei guter Leistung auch belohnt wurde. Das Ergebnis ist insgesamt gesehen sehr zufriedenstellend.

Produktversorgung

Während der TÜV-Revision versorgte die Raffinerie den Markt zuverlässig mit der gewohnten Produktpalette.

Anfahrphase

Während der Anfahrphase kann es zu Fackelschein und gegebenenfalls zu Geruchswahrnehmungen kommen, die allerdings gesundheitlich unbedenklich sind. Die Raffinerie ist darauf bedacht, dies auf ein Minimum zu begrenzen.

Was bedeutet Anfahren einer Raffinerie nach einer TÜV-Revision?

Anfahren bedeutet die Rohöldestillation zu starten, Produkte zu entschwefeln, einzelne Komponenten zu trennen und Fertigprodukte herzustellen, um die gesamte Produktpalette wie zum Beispiel Ottokraftstoff, Diesel, Heizöl etc. herzustellen.

Der Start des Anfahrens beginnt mit den Rohrleitungs- und Behälterkontrollen. Dabei wird geprüft, ob die Dichtungen und Armaturen funktionsgerecht eingebaut wurden. Wichtig ist, dass sämtliche Sicherheitseinrichtungen vorher auf einwandfreie Funktion getestet werden. Danach werden die Rohrleitungen mit Wasserdampf und Stickstoff sauerstofffrei gemacht.

Dann können die Anlagen mit Rohöl befüllt werden. (Überdies: Stickstoff ist mit 78 % in unserer Atemluft vorhanden.). Anschließend werden die Pumpen gestartet, um Rohöl in die Prozessanlagen zu pumpen. Damit wird ein Zirkulationskreislauf aufgebaut, um mit dem Aufheizen des Rohöls beginnen zu können.

Dadurch wird der Destilliervorgang gestartet, der die einzelnen Produkte wie Ottokraftstoffe, Diesel, Heizöl aus dem Rohöl gewinnen lässt. Dieser Vorgang findet in enger Zusammenarbeit zwischen Anlagenfahrer in der Messwarte und den Anlagenfahrern vor Ort statt. Die verschiedenen Einzelanlagen werden schrittweise, gemäß einer detaillierten Prozedur und entsprechend unserer Betriebsgenehmigung, in Betrieb genommen.

Gibt es dabei Fackeltätigkeit?

Während des Aufheizprozesses entstehen Gase, die dem Erdgas ähnlich sind und die über die Fackel kontrolliert verbrannt werden. Unsere Prozeduren sind so angelegt, die Fackeltätigkeit beim Anfahren zu minimieren.

Kann es zu Geruch kommen?

Wir sind bestrebt, alle Geruchswahrnehmungen zu vermeiden.

Wir sind gerne persönlich für Sie da!

Rufen Sie uns an unter Telefon
0841 508-0

Gunvor Raffinerie Ingolstadt
Essostraße 1
85092 Kösching