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Gunvor Deutschland

Warum gibt es eine Fackel?

Zu jeder Raffineriesilhouette gehört auch das Fackelrohr. Es ist etwa 70 Meter hoch und bei genauerem Hinsehen kann man die Pilotflamme oben am Fackelkopf sehen.

In früheren Jahren war es nicht ungewöhnlich, dass eine hohe Fackelflamme zum Wahrzeichen einer Raffinerie gehörte. Vieles hat sich seither geändert. Das Verbrennen von Gas an der Fackel ist unwirtschaftlich. Wir sind bestrebt, möglichst nicht zu fackeln. Allerdings ist die Fackel eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung.

Vorbereitung der Wartungsarbeiten

Vor allem bei Außerbetriebnahme von Anlagenteilen für Reparaturarbeiten muss der betroffene Anlagenteil vor Beginn der Arbeiten drucklos und produktfrei gemacht werden. Dabei werden anfallende Gase wie Propan oder Butan sicher über die Fackel verbrannt. Zusätzliche Zerstäubung von Wasserdampf während der Verbrennung kann zwar laut sein, dient aber einer möglichst sauberen Verbrennung.

Stillstand mit Ansage

Wenn wir einen bevorstehenden Wartungsstillstand haben, informieren wir unsere Nachbarn mit einer Pressemeldung. In dieser heißt es unter anderem: „… kann es zu Fackeltätigkeit kommen.“ Im Normalbetrieb werden die in der Raffinerie anfallenden Gase jedoch umweltfreundlich und Kosten sparend ins System zurückgeführt.

Sicher ist sicher

Unsere Anlagenfahrer überwachen den sicheren Zustand der Fackel von der Messwarte aus. Dort sind Monitore angebracht, über welche die Fackel rund um die Uhr beobachtet wird. Die Pilotflamme, auch das „ewige Licht der Raffinerie“ genannt, muss ständig brennen, damit im Bedarfsfall ausströmendes Gas sofort sicher verbrannt werden kann.